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Messer

Messer, die Herstellung sowie die Anwendung dieser Schneidgeräte, Werkzeuge und Waffen haben mich schon immer
fasziniert. Schon als Bub stand ich mit meinem Vater in der Werkstatt und verbesserte unseren heimischen Bestand.
Dies umfasste die Griffgestaltung, als auch die Klingenergonomie. Anfang der 1990er versuchte ich mich dann mit
einem Odenwälder Messermacher an ersten eigenen Entwürfen. Das waren u. a. damals noch erlaubte Faustmesser,
sowie die Modifikationen eines bekannten Klappfolders, der zwar technisch sehr gut war, aber dessen Klinge keine
geeignete Parierfunktion aufwies, was ich im Sparring immer bemängelte.



Erste Versuche (frühe 1990er Jahre).



Deswegen begann ich kurz vor der Jahrtausendwende ein Messer zu konzipieren, das taktische und SV-spezifische
Elemente vereint. Als Grundlage nahm ich den bekannten A.F.-Klappdolch und verbesserte zuerst die Klingenform,
dann den Griff sowie zuletzt den Mechanismus. Jetzt hatte man Stoßkraft in der Klinge, ein Parierelement, welches
elementar für eine reale Anwendung ist sowie einen belastbaren Lock. Zudem einen Griff der ideal als Palmstick ist
und der auch eine beidseitig angeschliffene Klinge sicher umschloss. Im Zuge meiner ersten Bücher lernte ich den
Messerdesigner D. P. kennen und schätzen. Zusammen setzten wir diese Prototypen in ein erstes Null-Serien-Modell
um. Final verbessere ich noch Details mit meinem Partner Joachim Friedrich und meinem Escrima-Lehrer „Master“
Bill Newman, so dass wir dann in Serie gehen konnten.



Die zwei ersten Versionen des EFD


Im Laufe der nächsten Monate um das Jahr 2003 nahm der neuartige Messertyp immer mehr Gestalt an. Ein funktions-
fähiger Folder, für eine beidseitig angeschliffene Dolchklinge, sichere Führbarkeit, mit taktischer Ausrichtung die sicher geführt werden war wohl auf dem Weltmarkt einzigartig. Es gab ihn gleich in zwei Versionen,zunächst in der Ausführung „Combat“
als E.F.D. (Escrima Folding Dagger) sowie in der mehr zivilen Version A.F.D (Advanced Folding Dagger). Gefertigt wurden die Messer bei einer der weltweit renommiertesten Messerfirmen, bei Böker in Solingen, teilweise sogar in Handarbeit, was den höchsten Ansprüchen genügte. Auch nach Jahrzehnten sind die Messer noch im professionellen Einsatz.